Kai Markus auf dem Weg nach China

2.000 von 12.000 Kilometern geschafft

Die ersten vier Paar Laufschuhe hat Kai Markus auf seinem Weg nach China bereits verbraucht und ist begeistert von der Gastfreundschaft auf der bisherigen Strecke.

Kai Markus an der Grenze von Polen nach Weißrussland

Kai Markus (links), hier an der Grenze von Polen nach Weißrussland. In der Mitte sein Fahrer und Begleiter Victor.

Bild: privat

Nach etwa 1.600 Kilometern machte sich das Knie zwar durch einseitige Belastung schmerzhaft bemerkbar – dennoch hält Kai Markus weiter durch und hat mittlerweile 2.000 der insgesamt anstehenden 12.000 Kilometer geschafft. Um das Knie zu entlasten, hat er gemeinsam mit seinem Begleiter und Fahrer Victor entschieden, von der geplanten Route abzuweichen und öfter Feld- und Waldwege zu nutzen – diese weisen kein so starkes Gefälle auf wie die bisher genutzten Straßen und versprechen daher Entlastung für das Knie.

Kai Markus: Liegestütz und Sit-ups zum Ausgleich

Alle 5 bis 10 Kilometer steht für Kai Markus eine Pausenstation an, bei der es Proteinshakes und Essen gibt, zum Beispiel Bananen, Brot oder auch Schokolade. Magnesium und Omega3 nimmt er außerdem zusätzlich zu sich, um die Regeneration zu beschleunigen. Von Blasen an den Füßen blieb Kai Markus auf seinem Weg bisher verschont. Bei Kilometer 2.000 hatte er bereits das vierte Paar Laufschuhe an den Füßen. Als Oberkörperausgleich stehen auf der Reise außerdem Liegestütz, Sit-ups und 8-10 km lang Wasserkanister Heben auf dem Programm.

Überwältigende Gastfreundschaft

Für Unterhaltung sorgen außerdem die vielen Menschen, die sich für Kai Markus und sein Projekt interessieren. "Bleibt man mit dem Gespann an der Straße stehen, um Pause zu machen, kommen viele Schaulustige und Fans, um mit uns zu plaudern. Das ist ein tolles Gefühl, da ich ja genau das will - mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommen und unsere Kulturen und das Verständnis füreinander austauschen." Die Reaktionen seien durchweg positiv. "Viel Respekt, aber auch viel Zustimmung, die uns sagt: Ja, es ist richtig, dieses Projekt für Verständigung unserer Gesellschaften zu machen. Und Vic und ich lernen sehr sehr viel über die Länder, wie Polen und Weißrussland, und werfen fast täglich viele alt eingebrachte Gedanken über Bord", erzählt Kai Markus. Und auch die Gastfreundschaft der Menschen sei überwältigend. So seien die beiden mehrfach in Privathaushalte eingeladen worden, um dort zu übernachten und den Wohnanhänger mit Strom aufzuladen.

Von Hamburg nach China: Familienbesuch am Pausentag

Sogar das Staatsfernsehen in Russland besuchte Kai Markus schon. Gleich zum Beginn in Weißrussland, in Brest, wurde ein Video gedreht, dass in der Landessprache Russisch von dem Lauf-Projekt berichtet. Das erste Wiedersehen mit der Familie gab es auch bereits. So kamen Markus´ Frau, sein Sohn sowie die Schwiegereltern zum gemeinsamen Kultur- und Pausentag nach Posen.

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Bildergalerie: Equipment für 12.000 Laufkilometer
Foto: Kai Markus

Kai Markus läuft von Hamburg nach:

Zu Fuß zu den Schwiegereltern nac...