Bremen-Marathon 2012

Neuer Teilnehmerrekord beim Bremen-Marathon 2012

Bei perfekten Laufbedingungen sorgten rund 6.800 Läufer beim Bremen-Marathon 2012 für einen neuen Teilnehmerrekord.

Bremen-Marathon 2012 - Bilder

Am 7. Oktober haben so viele Läufer wie noch nie die Bremer Hansestadt bevölkert. Über alle Distanzen, vom Marathon bis zum Halbmarathon und dem 10-km-Rennen, waren rund 6.700 Teilnehmer gemeldet bei der 8. Auflage des Bremen-Marathons 2012. Das bedeutete einen neuen Melderekord mit einer Steigerung von zwanzig Prozent zum Vorjahr. Knapp 5.700 Starter traten dann auch tatsächlich an, 5.600 erreichten auch das Ziel. Besonders das Starterfeld auf der Marathondistanz in Bremen widerspricht dem fallenden Trend der Szene in den letzten Jahren. So füllte sich die Bremer Innenstadt mit Läufern, deren Familien und zahlreichen Zuschauern. Auch jenseits des Start- und Zielbereichs jubelten die Bremer den Läufern von den Streckenabsperrungen zu und verhalfen so manchen zu persönlichen Bestleistungen. Bei perfekten Wetterbedingungen siegte René Jäger in 2:28:37 Stunden vor dem Marathon-Vorjahressieger Oliver Sebrantke, der mit 2:29:20 Stunden neue persönliche Bestleistung lief.

Thomas Wenning war für runnersworld.de beim diesjährigen Bremen-Marathon vor Ort und hat mit seiner Kamera die schönsten Momente festgehalten. Eine Fotogalerie mit seinen besten Bildern finden Sie direkt über diesem Absatz.

Rund 5.700 Läufer waren beim Bremen-Marathon 2012 in der Hansestadt auf den verschiedenen Laufstrecken unterwegs.

Bild: Thomas Wenning

Der Teilnehmerrekord ist sicherlich auf die tolle Streckenführung durch die Hansestadt zurückzuführen, aber auch auf die reibungslose Organisation, die von Läufern geschätzt wird. Auch das Wetter spielte dem Teilnehmerrekord in die Karten: Nachdem im letzten Jahr für Oktober verhältnismäßig hohe Temperaturen herrschten, lockten an diesem Sonntag Bestzeit-Bedingungen viele zusätzliche Läufer auf die Strecken.

Kein Wunder also, dass es ordentlich Spitzenzeiten hagelte. Keine halbe Stunde nach dem Start der 10 km der Deutschen Bank stand dann auch der erste Rekord des Bremer Marathons fest. Der finnische Läufer Jarkko Jarvenpaa mit seiner Fabelzeit von 28:58 Minuten für einen Paukenschlag. Zweiter wurde Geronimo von Wartburg (31:17min) vor Dominic Diekmann (34:18min), der als Dritter im Ziel ankam. Bei den Damen gewann Katrin Friedrich nach 37:51 Minuten und Charlotte Schlund (38:45) und Kathrin Schroettke (41:04).

Auf der Halbmarathonstrecke siegte Jan Oliver Hämmerling mit 1:09:48h nur knappe sechs Sekunden vor Stephan Immega und Christian Kalinowski (1:13:31h). Den Frauensieg im Halbmarathon sicherte sich Katrin Kreil in 1:23:07 Stunden mit eineinhalb Minuten Vorsprung vor Manuela Sporleder (1:24:40). Das Treppchen wurde komplettiert von Friederike Austein, die nach 1:24:54 Stunden die Ziellinie überquerte.

Auch im Marathon wurde nicht getrödelt. Einen interessanten Dreikampf lieferten sich René Jäger, Oliver Sebrantke und Christoph Mahr. Zwei der drei liefen unter die magischen 2:30 Stunden. Den Sieg sicherte sich René Jäger in 2:28:37 Stunden vor dem Vorjahressieger und Lokalmatador Oliver Sebrantke in 2:29:20 Stunden. Mahr belegte den dritten Platz mit 2:34:00 Stunden. Sebrantke, der die Strecke von Starts in vergangenen Jahren in- und auswendig kennt, war keinesfalls über den zweiten Platz betrübt. Denn seine Zeit von 2:29:29 Stunden bedeutete für ihn neue persönliche Bestzeit. Bei den Frauen siegte Gaby Andre in der ebenfalls sehr schnellen Endzeit von 2:55:33 Stunden vor Frauke Fichtner (3:01:47) und Ines-Kerstin Rahmloh (3:05:46).

Dass die Bremer Strecke durch ihre Passagen über Kopfsteinpflaster und einigen leichten Steigungen nicht die schnellste wäre, das wurde gemeinhin angenommen. Aber neben den schnellen Zeiten im Marathon und über 10 Kilometer ging es auch im Halbmarathon zur Sache. Jan Oliver Hämmerling legte die 21,1 Kilometer am schnellsten zurück und brauchte hierfür nur 1:09:47 Stunden. Bei den Frauen konnte sich Katrin Kreil von ihren Verfolgerinnen absetzen und sich mit der Zielzeit von 1:23:07 Stunden in die Ergebnisliste eintragen.

Organisator Utz Bertschy war zufrieden und überrascht zugleich, angesichts des Melde- und Teilnehmerrekords: „ Beinahe hätten die vielen Nachmeldungen uns an die Grenzen der Veranstaltung gebracht. Zwar hatten wir mit einer guten Entwicklung gerechnet, aber dass der Marathon dermaßen wächst, hatten wir dann doch nicht erwartet. Darauf müssen wir uns im nächsten Jahr vorbereiten.“ Der Termin für den 9. swb-Marathon steht bereits fest: Am 6. Oktober 2013 heißt es wieder: Nichts geht, alles läuft.

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