Baden-Marathon

10.000 wählten Baden-Marathon in Karlsruhe

Beim 31. Baden-Marathon mit knapp 10.000 Teilnehmer siegte bei den Frauen Zherfe Worku Boku in 2:34:49 Stunden. Durch die Notbremsung eines Güterzuges war die Strecke zeitweise blockiert.

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Baden Marathon

Vorbei am Schloss ging es für die Läufer des Baden-Marathon in Karlsruhe.

Bild: Tomás Ortiz-Fernandez

Am Wahlsonntag, 22. September, stand für knapp 10.000 Läufer beim 31. Baden-Marathon ein sportliches Programm auf dem Plan. Eine Stunde nach Öffnung der Wahllokale fiel pünktlich um 9 Uhr der Startschuss zum Marathon.

Für runnersworld.de war der Fotograf Tomás Ortiz-Fernandez mit seiner Kamera vor Ort. Seine Bilder finden Sie in der Bildergalerie oberhalb des Artikels.

Die Marathon-Siegerin Zherfe Worku Boku aus Äthiopien scheiterte mit einer Zeit von 2:34:49 Stunden knapp am Streckenrekord (2:34:38), den sie und vier ihrer Landsfrauen im Vorfeld angepeilt haben. Zweite wurde Alemtsehay Demse, die die Ziellinie nach 2:35:17 Stunden erreichte. Auf den dritten Platz lief Joyce Kandie aus Kenia in 2:40:24 Stunden. Die Frauen wurden bis Kilometer 30 vom deutschen Marathonläufer Sören Kah begleitet, der ihnen als Pacemaker zur Seite stand.

Bei den Männern siegte David Kisang. Nach 2:12:09 Stunden überquerte er als Erster die Zielline. Ihm folgten nach 2:13:20 Stunden der Zweitplatzierte Cosmas Kigen Cosmas und nach 2:16:15 Stunden Horsea Kipkemboi. So standen nur Läufer aus Kenia auf dem Treppchen.

Etwa 5.000 Läufer erreichten das Ziel des Halbmarathons, den Marcel Bräutigam für sich entscheiden konnte. Er benötigte 67:28 Minuten für die 21,095-Kilometer-Distanz. Als Zweiter erreichte Boris Giesen das Ziel nach 67:51 Minuten. Dritter wurde Samir Baala aus Frankreich (68:12). Das Rennen der Frauen entschied Katharina Beresova für sich. Sie erreichte das Ziel nach 73:32 Minuten.

Für einen Zwischenfall sorgte ein Güterzug etwa eine Stunden nach dem Start, der einen Bahnübergang bei Kilometer 16 überfuhr. Ein Läufer ist offensichtlich über die Bahnschranken geklettert und hatte eine Notbremsung des Zuges ausgelöst, sodass die Strecke etwa 10 Minuten blockiert war. Wieso überhaupt der Zug überhaupt auf dieser Strecke unterwegs war ist unklar.

Der Veranstalter entschuldigt sich bei den betroffenen Teilnehmern auf der Event-Homepage. "Warum in diesem Jahr, trotz Information der Bahn AG unsererseits am 12.3. und dieser Bahnquerung seit über 25 Jahren, ein Güterzugverkehr erfolgte, ist für uns aktuell nicht erklärbar. Wir entschuldigen uns bei den Betroffenen. Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Polizei, die die Situation vor Ort entschärfte - auch bei den besonnenen Läufer/innen, die eine Kette bildeten und damit Läufer/innen dazu bewegten, die Güterlok zu verlassen."

Desweiteren sollen sich betroffene Läufer über das Kontaktformular der Homepage beim Veranstalter melden. Man kümmere sich um eine gute Lösung.

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