20 Jahre Gel-Kayano

Vom Muss zur Lieblingssportart

Von den ersten Laufschritten bis zum Marathon lief Claudia Nievendick mit dem Gel-Kayano.

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Das bereits vierte Paar Kayano ist eine schwarze Special Edition.

Bild: Privat

Als ich den Aufruf in der letzten Runner’s World sah, fühlte ich mich direkt angesprochen. Habe ich doch mein gesamtes, wenn auch bisher kurzes Läuferleben mit diesem Schuh geteilt. Ich begann im Winter 2009 mit dem Laufen anzufangen. Motivation gaben mir meine stillen Fettpölsterchen und die Kinder, die mit Triathlon begannen, wozu eben auch das Laufen gehört.

Die noch im Schrank stehenden Aerobic-Schuhe vom Supermarkt schienen mir OK für die ersten Laufschritte, aber schon bald begann ich Ausschau nach Running-Zubehör zu halten. Zufällig stieß ich dabei als absoluter Lauflaie auf ein Paar Kayano in meiner Größe. Die professionelle Auskunft des Verkäufers, dass jeder Läufer diesen Schuh kennt, stellte für mich irgendwie ein tolles Argument dar, die richtigen Laufschuhe gefunden zu haben.

Auf der Laufrunde im Park (etwa drei Kilometer) schaffte ich zu Anfang gerade mal eine Runde. Irgendwann konnte ich endlich fünf Kilometer innerhalb einer halben Stunde laufen, dann zehn Kilometer am Stück. Anfängliche leichte Knieprobleme und ab und zu Schmerzen in der Hüftgegend ließen mich dann doch zu einem lokalen Running-Spezial-Center gehen. Von der Kamera aufgezeichnet, laufend in einem schmalen Gang, wurde zum ersten Mal mein Laufstil analysiert. Ach so, laufen ist doch nicht so einfach?!

Mit einigen Tipps zur Verbesserung meines Laufstils und meinem zweiten Paar Kayano lief ich weiter. 2011 wurde weiter auf meiner Basiskondition aufgebaut. Von Oktober 2010 bis September 2011 lief ich immerhin 1305 Kilometer mit den Kayano und war stolz, den ersten Halbmarathon in 1:49 Stunden zu schaffen.

2012 habe ich mich mit dem dritten Paar Kayano für meinen ersten Marathon in Köln angemeldet. Da mich beim Start meine GPS-Uhr im Stich ließ, kam ich nur mit meinen Kayano und nach Gefühl auf die Superzeit von 3:37 Stunden. Danke, liebe Füße und Kayano!

Ich bin immer noch ohne Probleme, während viele meiner Kollegen dauernd irgendwie verletzt sind. In diesem Jahr habe ich gerade die Apotheose meiner Triathlon-Karriere hinter mir: die Challenge Roth. Den Marathon der Challenge bin ich bereits mit meinem vierten Paar Kayanos gelaufen, eine schwarze Special Edition, die ich im letzten Familienurlaub in New York gekauft hatte. Mein Satz „they sit good on the foot“ im New Yorker Geschäft sorgt noch heute für Lacheskapaden meiner Kinder.

War das Laufen zu Anfang noch ein Muss, so ist es heute meine Lieblingssportart und nach jetzt zwei Wochen Ruhezeit freue ich mich auf den nächsten Trainingslauf. Meine Kayano aus New York haben ihr Bestes gegeben und werden in Kürze ersetzt. Wer weiß, vielleicht sogar durch ein neues Paar mit meinem Namen drauf. Das wäre toll! Ich danke also der Firma Asics, die mir mit dem Kayano einen super Schuh produziert hat, auf dem ich weiterlaufen werde bis ich nicht mehr laufen kann!

Claudia Nievendick

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