Tipps zum Laufschuhkauf

Preis, Untergrund, Leistenform

Gute Laufschuhe müssen nicht teuer sein - aber meistens halten sie länger. Daneben gibt es viele weitere Kriterien beim Laufschuhkauf.

Laufschuhe

Auf welchem Untergrund Sie meistens laufen, ist für den Laufschuhkauf mit entscheidend.

Bild: iStockphoto.com/Maridav

3. Was kosten Laufschuhe?
Jetzt wird’s ernst: Die Frage nach dem Geld! Dazu sagt Stefan Feik (Runner’s Point, Dortmund): „Gute Laufschuhe gibt es ab zirka 85 Euro.” Grundsätzlich gilt: Der Preis ist bei Laufschuhen immer relativ, denn ein hochwertiger Laufschuh hält länger und ist damit sein Geld allemal wert. Aber der teuerste Schuh muss keineswegs auch für jeden Läufer der beste Schuh sein.

4. Welche Rolle spielt der Laufuntergrund?
Wenn Sie fast ausschließlich auf der Straße laufen, dann sollten Sie das Ihrem Laufhändler sagen und es bei der Auswahl berücksichtigen. Ein reiner Straßenlaufschuh sollte gute Dämpfungseigenschaften haben. Wenn Sie dagegen vorwiegend auf unebenen Waldwegen laufen, sollte der Schuh flacher konstruiert sein, oder Sie greifen gleich zu einem Trailschuh. Manfred Xhonneux (Runner Shop, Aachen) hat festgestellt: „Die meisten Hersteller von Laufschuhen bevorzugen eine nicht so griffige Laufsohle, die mehr für feste Wege und Straßen geeignet ist. Bei unebenem Laufuntergrund sowie im Winter empfehle ich ein gröberes Laufprofil.”

5. Welche Leistenform?
Der Leisten, auf dem ein Schuh gefertigt wird, ist in allen drei Dimensionen variabel. Als wichtiges Kriterium bei einem Laufschuh gilt zusätzlich die Leistenbiegung. Betrachtet man den Schuh von unten, kann man erkennen, ob die Sohle von der Ferse bis zum Zehenbereich gerade verläuft oder gekrümmt ist. Stabilschuhe haben eine eher gerade Leistenform, Laufschuhe für höheres Lauftempo eher eine gekrümmte Form. Entscheidend ist außerdem, wie Sie mit dem Fuß aufsetzen: Probieren Sie aus, welche Form für Sie die geeignetere ist.

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