Ultra Wireless Tracker von Fitbit

Motivations-Gimmick: Fitbit-Tracker

Der Fitbit-Tracker ist jetzt auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Was kann der Kleine und für wen eignet er sich?

Ultra Wireless Tracker von Fitbit

Klein und stylisch: Der Fitbit-Tracker.

Bild: fitbit

Der stylische Fitbit-Tracker des kalifornischen Unternehmens Fitbit ist jetzt in Deutschland erhältlich, seit einer Woche ist auch die Webseite auf Deutsch verfügbar. Der Ultra Wireless Tracker von Fitbit ist im Prinzip ein ausgeklügelter Schrittzähler, bei dem viel Wert auf Design und simple Bedienung gelegt wurde, eine Bedienungsanleitung liegt gar nicht erst bei und wird auch nicht benötigt. Mit knapp 100 Euro ist der Fitbit-Tracker nicht ganz billig, bietet allerdings über das Zählen der täglichen Schritte hinaus nette Funktionen.

Mit einem integrierten Höhenmesser zählt der Fitbit-Tracker bewältigte Stockwerke, weitere Anzeigen sind Schritte, zurückgelegte Distanz und Kalorien, jeweils pro Tag gerechnet. Dazu gibt es einen süß dargestellten Aktivitätsindex: Je größer die Blume, desto besser über den Tag verteilt war die Bewegung. Zwar kann man den Fitbit-Tracker auch als Stoppuhr und Distanzmesser für Lauf-Trainingseinheiten benutzen, das ist aber nicht besonders komfortabel und zwischendurch nicht ganz einfach abzulesen.

Zielgruppe des Fitbit-Trackers sind aber auch eher Menschen, die sich mehr bewegen und/oder abnehmen wollen. Die Motivation zur Bewegung klappt in der Praxis hervorragend: Kaum trägt man das Ding, nimmt man Treppe statt Fahrstuhl oder geht zu Fuß statt eine Station mit der U-Bahn zu fahren. Dafür bekommt man ständig Motivationsabzeichen: Für das Erreichen von angestrebten 10.000 täglichen Schritten oder die höhenmäßige Bewältigung der der Rügener Kreidefelsen und und und. Neben der Bewegungsmessung über den Tag misst der Fitbit-Tracker – an einem beigelegten Armband getragen – auch Bewegungen im Schlaf. So kann man später auf der Website sehen, wie lange und wie ruhig man tatsächlich geschlafen hat.

Die verschiedenen Ansichten beim Ultra Wireless Tracker von Fitbit. Das Gerät gibt es in blau und pflaume.

Bild: fitbit

Auf der ansprechend gestalten Webseite kann man alle Werte über längere Zeiträume in intuitiven Grafiken vergleichen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber einfachen Schrittzählern, mit denen man sich zwar auch erstmal mehr bewegt, aber schneller das Interesse verliert. Weitere Funktionen der Internetplattform und der zugehörigen App sind die Aufzeichnung von Lebensmitteln, sodass man einen direkten Vergleich zwischen aufgenommenen und verbrannten Kalorien hat. Auch Gewicht, Herzfrequenzen, Blutdruck- und Blutzucker kann man eintragen. Standard-Auswertungen sind kostenlos, wer es genauer und detailierter haben will, kann sich den kostenpflichtigen Premium-Account freischalten, der 44,99 Euro/Jahr kostet.

Nachteile:
- Der Fitbit-Tracker ist nicht wasserdicht.
- Eine Online-Registrierung ist notwendig.
- Akku und Speicherkapazität reichen für eine Woche; wer länger unterwegs ist, zum Beispiel im Urlaub, muss zwischendurch per USB laden und die Daten auf die Online-Plattform hochladen.

Fazit:
Der Fitibit-Tracker ist ein hübsches Spielzeug, macht Spaß und motiviert zu mehr Bewegung im Alltag. Damit ist der Tracker ideal für Abnehmwillige und gesundheitsbewusste Menschen, die sich einfach etwas mehr bewegen wollen. Ambitionierte Läufer sind dagegen mit einer klassischen Pulsuhr, einem Distanzmesser mit Bewegungssensor oder einer GPS-Uhr besser bedient.