Spenden-App

Laufend Gutes tun mit MovingTwice

Die kostenlose Smartphone-App "MovingTwice" macht jede Joggingrunde zum Spendenlauf.

Spenden-App Moving Twice

Tippen, laufen, spenden: Mit der kostenlosen App "MovingTwice" spenden Sie mit jedem Schritt.

Bild: Daniel Eilers

Die Idee der Spendenlauf-App MovingTwice ist denkbar simpel: Mit jedem Laufschritt können Läufer Spendengelder sammeln, die dann von Unternehmen an wohltätige Organisationen gespendet werden. Dafür muss lediglich die App heruntergeladen, gestartet, ein Spendenziel ausgewählt - und natürlich anschließend auch gelaufen werden.

Freie Projektwahl
Derzeit können App-Benutzer wählen zwischen den gemeinnützigen Projekten "Mehr Freude am Rechnen" von Stiftung Rechnen und "Mit jedem Meter Bäume pflanzen" von Plant-for-the-Planet. Unternehmen wie comdirect bank AG und Bahlsen unterstützen diese Projekte finanziell; die Auswahl bleibt jedoch den Läufern selbst vorbehalten. Jeder gelaufene Kilometer bringt zehn Cent. Welche Spendensumme bereits eingegangen ist, die zurückgelegte Distanz sowie die Zahl der Läufe für das jeweilige Projekt werden von der App erfasst und vor dem Start angezeigt.

Schneller als Usain Bolt
Der Grad zwischen Gutes tun und Missbrauch ist erfahrungsgemäß schmal. Besonders motivierte Spender könnten so auf die Idee kommen, die App im Auto oder auf dem Fahrrad zu nutzen. Wer jedoch versucht, die App auszutricksen und ein Weltrekordtempo anschlägt, der wird darauf hingewiesen, dass man gerade "schneller als Usain Bolt" unterwegs ist. Ändert sich der Umstand nicht, bricht die App den Lauf sogar ab. "Das ist im Sinne der ganzen Sache", begründet Leonard Witteler, selbst begeisterter Läufer, diese Maßnahme. "Dabei arbeiten wir sowohl mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung als auch mit einer Höchstkilometeranzahl", äußert er sich weiter. Einen Marathon lasse sich aber durchaus laufen. Radfahren würde bisher noch nicht unterstützt, aber auch das wäre zukünftig denkbar, so Witteler weiter.

Die Smartphone-App bietet alle Funktionen einer Lauf-App. Dauer, Geschwindigkeit und Distanz zeigt die Benutzeroberfläche während des Laufens an. Dazu auf den Cent genau den gerade erlaufenen Spendenbetrag. Nach dem Lauf lässt sich die Laufeinheit mit Freuden bei Facebook, Twitter, Google+ oder via E-Mail teilen.

Läuft mit gutem Beispiel voran: Chris Franke, Marketingleiter bei "MovingTwice".

Bild: MovingTwice

Von Studenten entwickelt
Entwickelt wurde die Idee zu MovingTwice in diesem Sommer von Studenten der Universität St. Gallen. "Mit unserer App bringen wir Unternehmen und Einzelpersonen zusammen, um große Spendenprojekte zu stemmen", sagt Leonard Witteler. Fast zwanzig Studenten aus Deutschland und der Schweiz haben sich dem Projekt inzwischen angeschlossen. Anthony Proschka, Mitbegründer von MovingTwice, wurde als Teilnehmer an lokalen Spendenläufen in den USA inspiriert. "Mich hat die Vorstellung begeistert, nun mit jeder meiner Joggingrunden echtes Geld zu spenden. Damit tue ich nicht nur meinem Körper etwas Gutes", findet der Hobbyläufer, "sondern Hilfsbedürftigen auf der ganzen Welt."

Betriebssystem
Bisher ist MovingTwice nur für Benutzer von Apple-Smartphones erhältlich. Eine Version für Android soll schon bald folgen. "Das könnte allerdings noch ein bisschen dauern, da Android-Apps auf viele verschiedene Gerätetypen ausgerichtet werden müssen", sagte Leonard Witteler gegenüber RUNNER'S WORLD. Allerspätestens werde Android früh im nächsten Jahr kommen, so der Mitbegründer von MovingTwice weiter.

Mehr Infos über die App finden Sie auf der Entwickler-Website.

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