Ziele setzen

Läufers Bücherkanon

Wir stellen Ihnen fünf Bücher vor, die Sie als Läufer irgendwann einmal gelesen haben sollten.

Die folgenden Bücher enthalten keine Trainingsanleitungen, vermitteln Ihnen aber eine ganz eigene Sicht aufs Laufen – mit all seinen Facetten. Eins haben alle gemeinsam: Sie sind eine Inspiration und zeigen: Laufen ist mehr, als nur einen Fuß vor den anderen zu setzen.

1. Alan Sillitoe:
Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (Diogenes)
Colin Smith ist der jugendliche Held dieses Kultromans der Generation um 1968. Der Engländer Alan Sillitoe erzählt darin in einfachen und wunderschön kraftvollen Worten die Geschichte eines wegen Einbruchs zum Knast verurteilten Unterschichtlers – und das in Form eines während des Langstreckenlaufs gehaltenen Monologs.

2. Bernd Heinrich:
Laufen. Geschichte einer Leidenschaft (List)
Warum laufen wir? Was unterscheidet uns von einer Antilope? Warum waren zweibeinige Saurier schneller als vier­beinige? Mit ungeheurem Detailreichtum erzählt der Biologie-Professor Bernd Heinrich eine höchst vergnügliche, kenntnisreiche und sehr persönliche Kulturgeschichte des Laufens.

3. Günter Herburger:
Lauf und Wahn (DTV)
Hier läuft einer um sein Leben: jeden Tag, bei Wind und Wetter, wöchentlich oft mehr als 100 Kilometer. Seitdem der Romancier und Lyriker Günter Herburger sich vor knapp 25 Jahren dem Marathonlauf verschrieben hat, betreibt er zwei Extreme: lange Distanzen am Schreibtisch und auf zwei Beinen.

4. Siegfried Lenz:
Brot und Spiele (DTV)
Der Sportroman schildert den letzten 10 000-Meter-Lauf des einst
gefeierten Läufers Bert Buchner, den dieser nicht gewinnen kann. Er ist der älteste der acht Starter, sein Herz und seine Lunge sind alt. Seine Beine ver­raten ihn, auf der Zielgerade spürt er den Atem seiner Verfolger im Nacken. Sie holen ihn, den sonst so Siegreichen, auf den letzten Metern noch ein.

5. Werner Sonntag:
Laufende Vorgänge (Eigenverlag Lauf und Leben)
Sonntags „Irgendwann musst du nach Biel“ hat Schlagzeilen gemacht als bekanntestes und frühes Zeugnis einer eigen­ständigen belletristischen Lauf­literatur und ist jetzt in dem Erzählband „Laufende Vorgänge“ enthalten. Der ­Titel ist zum geflügelten Wort einer ganzen Laufbewegung geworden: der Ultralauf-Bewegung.

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