Umfrage

Kleidung und Grußverhalten

Umfrage Schminken

Ann-Christin Cordes zeigt bei der RUNNER'S-WORLD-Umfrage vollen Einsatz.

Bild: Daniel Eilers

Neben der Schminke befragten wir die Läuferinnen nach welchen Kriterien sie ihre Kleidung aussuchen. Erwartbar praktisch wurde entgegnet, dass vor allem Funktion im Vordergrund stünde. „Die Kleidung sollte mich im Winter nicht frieren und im Sommer nicht schwitzen lassen. Sie muss natürlich zum Wetter passen“, teilte uns eine Läuferin mit. Viele Frauen machten dann doch Einschränkungen. „Im Sommer achte ich mehr auf die Passform“, gab eine Athletin reumutig zu. Wiederholend wurde uns gesagt, dass man in der Kleidung nicht dick aussehen möge. Trotzdem war das Stimmungsbild eindeutig: Funktion vor Ästhetik.

Grüßen oder nicht grüßen – das ist die hier Frage. Läufer jeder Couleur treibt seit Ewigkeiten die Frage umher, ob das joggende Gegenüber beim Dauerlauf gegrüßt werden soll. Besonders pikant wird die Frage, wenn man die Damen fragt, wie sie es fänden, vom männlichen Geschlecht gegrüßt zu werden. Das Stimmungsbild bei der Umfrage war ambivalent. Ein großer Teil der Frauen hat abgewinkt, bevor die Frage zu Ende gestellt war. „Wenn ich laufe, dann will ich nicht durch stetiges Grüßen gestört werden“, ließ eine zügige Läuferin verlauten. Oftmals begegnete uns in der Umfrage als Antwort auch ein unprätentiöses „gar nicht“. Einige wenige Frauen aber würden sich durchaus über ein simples „Hallo“ oder „Hey“ freuen.

Gelegentlich reiche auch ein schlichtes Nicken, wurde geantwortet. Die Damenwelt scheint sich bei der Frage nach dem Gruß zwar nicht gänzlich einig, aber tendenziell zogen es die Damen vor, nicht gegrüßt zu werden. Grüßen scheint mithin weiterhin eine heikle Frage und von der Situation bestimmte Frage zu sein.

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Das weibliche Paradoxon