20 Jahre Gel-Kayano

Gel-Kayano hilft bei Schmerzen

Steffen Ebert stellte sich selbst die Diagnose "Läuferknie". Und fand mit dem Gel-Kayano das richtige Therapiemittel.

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Steffen Ebert lief mit dem Kayano beim Hamburg-Marathon.

Bild: Privat

Ich hatte bereits einige Generationen des Gel-Kayano getragen bevor es populär wurde, sich vor einem Laufschuhkauf mittels modernster Videoanalyse des Laufstils eingehend vom Fachpersonal beraten zu lassen.

Ich wollte dabei keine Ausnahme bilden und so entschied ich, mich diesem Trend anzuschließen. Die Laufbandanalyse zeigte erstaunlich deutlich eine Überpronation, derer ich mir allerdings bereits bewusst war. Dieses in Zeitlupe auf dem Bildschirm zu sehen, war aber doch noch etwas anderes.

Nach Aussagen des Fachpersonals würde ich demnach einen Laufschuh mit einer noch besseren Pronationsstütze benötigen. Beeindruckt von der Klarheit der Bilder kaufte ich das mir empfohlene Modell. Die Freude am neuen Laufschuh währte allerdings nicht lange. Nach wenigen Läufen meldete sich nach immer kürzer werdenden Laufdistanzen ein Schmerz an der Außenseite des Knies.

Eigene Recherchen im Internet ergaben, dass es sich hierbei nur um das „Läuferknie“ oder „Ilio-tibiales Bandsyndrom“ (ITBS) handeln konnte. Aufgrund der veränderten Laufgeometrie rieb nun der Tractus iliotibialis an der Gelenksvorwölbung des Oberschenkels (Epicondylus), ähnlich einem Seil an einer Felskante, und verursachte die Schmerzen.

Nach einer mir verordneten Laufpause und der Rückkehr zum bekannten Gel-Kayano sind die Schmerzen nie wieder gekommen. Ich vermute, ich bin somit dem Gel-Kayano auf ein Läuferleben lang verbunden.

Steffen Ebert

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