Trainings-Gestaltung mit Pulsmesser

Auf den Puls hören

Hier finden Sie die vier Trainingsbereiche, die für ein effektives Lauftraining mit Pulsmesser wichtig sind

Der Maximalpuls gibt an, wie oft das Herz beim Laufen maximal in einer Minute schlägt. Der Wert ist individuell sehr unterschiedlich und sagt nichts über die Leistungsfähigkeit aus: Deshalb werden Trainings-Pulsangaben in prozentualen Werten von der maximalen Herzfrequenz (HFmax) angegeben.

Wenn Sie Ihren Maximalpuls kennen, können Sie die vier wichtigsten Pulsbereiche unterscheiden, die für ein sinnvolles Training wichtig sind. Die Prozentbereiche lassen sich bei vielen Pulsuhren programmieren, einige Pulsuhren zeigen sogar den Prozentwert des Pulsschlags (gemessen an HFmax) an, dann ist ein systematisches Training noch einfacher.

1. Pulsbereich 70–75 Prozent der maximalen Herzfrequenz: langsamer und langer Dauerlauf. Das bedeutet: Niedriges Lauftempo. Bei kurzen Läufen zur Regeneration, in der Marathonvorbereitung über lange
Zeit für die Langzeitausdauer.

2. Pulsbereich 75–85 Prozent:
lockerer Dauerlauf. Das bedeutet: Wohlfühltempo, Unterhaltung ist möglich.
Der Puls dient hier als Tempokontrolle nach oben und nach unten, nicht zu langsam und nicht zu schnell.

3. Pulsbereich 85–88 Prozent:
zügiger DL, Tempodauerlauf. Das bedeutet: Hohes Lauftempo, aber ohne Muskelübersäuerung. Der Puls sollte stabil bleiben. Vorher ein-, nachher auslaufen.

3. Pulsbereich 90–95 Prozent:
Tempoläufe. Das bedeutet: Läufe bei fast maximalem Tempo in Intervallform und mit Pausen.

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