Sportuhren mit Stoppfunktion

Abdrücken und los geht's

Eine Sportuhr mit Stoppfunktion gehört zur Grundausstattung eines Läufers. Wir haben aktuelle Modelle für Sie getestet und geben Ihnen die wichtigsten Kauftipps.

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Auf die Plätze, fertig, Knopfdruck. Mit Sportuhren wie diesem Modell von Casio können Sie Ihre Laufzeit exakt stoppen. Foto: Runner's World, Urs Weber

Eine Stoppuhr gehört zur Basisausstattung eines jeden Läufers. Dabei bedeutet eine Stoppuhr am Handgelenk nicht, dass man schnell laufen muss. Man kann auch bewusst langsam laufen und gerade deshalb die Uhr nutzen, um z.B. einen gewissen Kilometerschnitt nicht zu überschreiten. Dazu muss man nur lernen, die Uhr als Kontrollinstrument einzusetzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das richtige Gerät für Ihre Zwecke finden.

Kurze Geschichte der Sportuhr
Armbanduhren mit integrierter Stoppfunktion kamen in der Breite erst im Laufe der achtziger Jahre auf den Markt ? und zwar mit der Verbreitung der Digitaluhr. Übrigens waren frühe Modelle dieser Digitaluhren bereits kaum schlechter ausgestattet als heutige, aktuelle Sportuhren; und robust waren sie oft auch, größter Schwachpunkt war oft nicht die Technik, sondern das Plastikarmband, das einriss. Die Bedienung hat sich über die Jahre hinweg kaum verändert.

Die Auswahl ist riesig
Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die Zeit zu stoppen, die Uhrenauswahl mit Stoppfunktion ist riesig. Es gibt zahlreiche modische Varianten, daneben gibt es hochfunktionelle Outdoor-Uhren, die zusätzlich zu allen gängigen Funktionen mit Kompass und Höhenmesser ausgestattet sind: solche Alternativen sind zum Beispiel von den Herstellern Casio und Suunto erhältlich. Diese - meist etwas kostspieligen - Modelle eignen sich für Sportler, die zudem gerne Bergwandern und leidenschaftlich Outdoor-Aktivitäten nachgehen.
Zudem gibt es natürlich eine ganze Bandbreite spezieller Funktionsuhren für Läufer, übrigens meist auch in speziellen Damen-Versionen mit anderen Farbkombinationen und kleineren Abmessungen für schmale Handgelenke.

So finden Sie die richtige Uhr für Ihre Zwecke
Drei Fragen helfen, um aus der großen Auswahl an Modellen das geeignete Gerät zu finden. Erstens sollten Sie sich zunächst einmal nach dem Einsatzzweck fragen: Wollen Sie eine Uhr, die Sie nur zum Laufen als Sportuhr nutzen? Oder wollen Sie eine Uhr, die mit Stopp- und weiteren Funktionen ausgestattet ist, ständig tragen, beim Laufen wie auch im Alltag?
Als zweite Frage sollten Sie überlegen: Welche Funktionen haben Sie bislang genutzt bei der Uhr, die Sie zum Laufen üblicherweise tragen?
Drittens sollten Sie sich die entscheidende Frage stellen: Haben Sie bei Ihrer bisherigen Uhr eine Funktion vermisst? Wenn ja: welche?

Diese Funktionen sollte eine gute Sportuhr besitzen
Ein absolutes Muss für eine Sportuhr ist die Stoppfunktion. Des Weiteres sollte die Sportuhr einfach zu bedienen sein. Die Uhr sollte technisch nicht überfrachtet sein und auch tatsächlich diejenigen Features haben, die Sie nutzen. Vergessen Sie jedoch eines nicht: Die Ergonomie ist beim Laufen ganz entscheidend. Die Drücker müssen leicht und verwechslungsfrei bedienbar sein. Und: Das Display klar erkennbar mit gutem Kontrast. Die Uhr muss gut am Handgelenk sitzen: Nicht schlackern oder rutschen. Und sie darf auch nicht zu eng sitzen, sonst drückt sie den Blutfluss zur Hand ab, was zur Folge hat, dass die Finger einschlafen oder kalt werden.
Die Start- und Stopp-Drücker sollten weit auseinander liegen, optimal ist ein gleichzeitiger Start- und Zwischenzeitendrücker auf dem Gehäuse, bei gleichzeitiger Anordnung des Stopp-Drückers an der Seite der Uhr, wie dies z.B. bei Timex und Adidas der Fall ist.

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Sportuhren – 6 aktuelle Modelle im Test