Ausbildung zum Physiotherapeuten

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt an staatlich anerkannten Schulen oder Privatschulen, wobei eine schulische und eine klini­sche Ausbildung parallel verlaufen. Voraussetzung ist ein Realschulabschluss (bei vollendetem 17. Lebensjahr). Knapp 3000 Stunden umfasst der theoretische Teil des Unterrichts, rund 1600 Stunden der praktische Teil. Am Ende der Ausbildung steht eine staatliche Prüfung (schriftlich, mündlich und praktisch). Nach bestandener Prüfung ist man „staatlich anerkannter Physiotherapeut“.

Für den Titel eines staatlich anerkannten Diplom-Physiotherapeuten ist ein weiteres Ausbildungsjahr erforderlich, das meist per Fernstudium ab­solviert wird. Voraussetzung sind außerdem Abitur oder Fachhochschulreife. Sinnvoll und empfehlenswert ist ein dreimonatiges Pflegepraktikum. Allgemeine Grundvoraussetzungen sind ein guter Umgang mit Menschen sowie körperliche Fitness. Fort- und Weiterbildung spielen im Berufsfeld der Physiotherapie eine wichtige Rolle. Sie sind unumgänglich, nicht nur, um sich immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen, ­sondern um das Behandlungsspektrum zu erweitern. Allerdings sind die Kursgebühren oft nicht gerade niedrig.
Weitere Informationen: zvk.org (Seite des Deutschen Verbands für Physio­therapie),
physio.de (allgemeine Informationen zum Thema)

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Der Physiotherapeut