Afrikaner auch im Bergrennen nicht zu schlagen

Internationale Bergrennen waren bisher eher nicht das Feld der Afrikaner. In Nigeria trafen nun beim höchstdotierten Berglauf des Jahres einige der besten nicht-afrikanischen Spezialisten auf starke Kenianer und Äthiopier. Und auch in dieser für sie im Wettkampf ungewohnten Disziplin siegten am Ende die Afrikaner.

Internationale Bergrennen waren bisher eher nicht das Feld der Afrikaner. In Nigeria trafen nun beim höchstdotierten Berglauf des Jahres einige der besten nicht-afrikanischen Spezialisten auf starke Kenianer und Äthiopier. Und auch in dieser für sie im Wettkampf ungewohnten Disziplin siegten am Ende die Afrikaner.

Über die 11,5 km lange Straßenstrecke beim Obudu Ranch Mountain Race mit einem Höhenunterschied von 800 Metern gewann Francis Kibiwott. Der Kenianer, der nie zuvor bei einem Bergrennen an den Start gegangen war, lief 42:26 Minuten und gewann damit 50.000 Dollar. Wie die IAAF auf ihrer Internetseite www.iaaf.org berichtet, wurde der aktuelle Berglauf-Weltmeister Rolando Ortiz (Kolumbien) Zweiter in 43:08. Tesfayohonnes Mesfin (Eritrea) belegte Rang drei in 43:24 während der fünfmalige Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt (Neuseeland) als Fünfter in 43:41 keine Siegchance hatte.

Schnellste Frau im Rennen um die 50.000-Dollar-Prämie war die Äthiopierin Kedir Rehima in 53:26 Minuten. Sie ließ die erfahrene Bergläuferin Simona Staicu (Ungarn/54:24) klar hinter sich. Als dritte erreichte die Norwegerin Anitah Eversten mit 54:46 das 1.600 Meter hoch gelegene Plateau.